
Matthias Lanzinger hat sich von seinem Unfall in Kvijtfell sehr gut erholt. Er ist froh, dass die Firma Gaulhofer ihn weiterhin als Sponsor unterstützt und möchte sich mit einem exklusiven Interview dafür bedanken. Das Interview mit Lanzi führte Dr. Karin Böll von Böll Concept Licensing, Sponsoring und Promotion GmbH und Managerin von Matthias Lanzinger, die ihn persönlich sehr gut kennt.
Dr. K. Böll: Matthias, Du warst gerade im Urlaub in Ägypten. Was hast Du den ganzen Tag gemacht?
M. Lanzinger: In erster Linie habe ich mich von dem Stress der letzten Monate erholt. Wir schlafen lange aus, gehen spät frühstücken, liegen im Schatten und lesen viel. Ab und zu geht es ins Wasser zum Schnorcheln. Außerdem habe ich den Tauchschein gemacht.

Dr. K. Böll: Was sind Deine Herausforderungen, wenn Du aus dem Urlaub zurück bist?
M. Lanzinger: Wie allgemein bekannt ist, bauen meine Freundin Eva und ich gerade ein Haus in Salzburg an der Salzach. Das Grundstück hatten wir schon. Es ist von meinen Eltern. Da wartet natürlich viel Arbeit auf mich. Gaulhofer hat uns bei dem Vorhaben sehr geholfen. Dafür möchte ich mich bedanken. Ich freue mich schon auf die Glassline Holz-Alu – Fenster. Wenn ich wieder mehr Zeit habe, komme ich auch gerne ins Werk nach Übelbach und zu den Gaulhofer Events bei den Skirennen in Kitzbühel oder Schladming.
Dr. K. Böll: Welche Überlegungen hast Du für Deine berufliche Zukunft?
M. Lanzinger: Persönlichkeitstests im WIFI in Innsbruck haben ergeben, dass ich sehr kommunikativ, sprachgewandt, aktiv, intelligent, willenstark, begeisterungsfähig und durchsetzungskräftig bin. Außerdem habe ich viel Erfahrung im Umgang mit Medien. Deshalb möchte ich diese positiven Eigenschaften weiter ausbauen und in meiner neuen beruflichen Zukunft einsetzen. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, im Sportmarketing oder im Sportjournalismus tätig zu sein. Zudem möchte ich meine Erfahrungen bei Workshops weitergeben.
Dr. K. Böll: Welche Hobbies pflegst Du zurzeit?
M. Lanzinger: Derzeit reizt mich besonders das Motorradfahren. KTM hat mir eine RS 8 umgebaut. Mit dieser Maschine habe ich schon einige Runden um den Salzburgring gedreht und war schon sehr schnell unterwegs.
Das war ein wichtiger Schritt zurück in mein normales Leben. Die Freude an der Geschwindigkeit habe ich also nicht verloren.

Dr. K. Böll: Wann kannst Du wieder Skifahren?
M. Lanzinger: Ich hoffe, dass ich im Herbst wieder im Schnee sein kann. Bei mir ist es sogar möglich, ganz normal auf zwei Ski zu fahren.
Dr. K. Böll: Du bist für viele ein großes, uneingeschränkt positives Vorbild. Hast du Tipps für Menschen, die einen ähnlichen Schicksalsschlag erlitten haben?
M. Lanzinger: Das wichtigste ist: Man darf den Kopf nicht in den Sand stecken und man muss das Schicksal annehmen. Ich persönlich habe mir Ziele gesetzt wie im Spitzensport. Ich habe gekämpft und gearbeitet ab dem Moment, als ich aus dem Tiefschlaf aufgewacht bin und die Schwere der Verletzung realisiert habe. Es gibt Wege und Möglichkeiten, auch mit einer solchen Behinderung ein ganz normales Leben zu führen.
Man muss die Lebensfreude schnell zurückgewinnen. Das geht nur, wenn man nach vorne blickt!
Ausblick: Lanzi – Danke für Dein Interview! Die Gaulhofer Mitarbeiter freuen sich bereits jetzt auf Deinen Besuch! Alles Liebe von uns allen!